Unser Papst, eure Diebe

Über heikle Tischgespräche

Dass das Klischee Polen und Autoklau ein heikles Gesprächsthema ist, bemerkten wir neulich beim Essen mit Besuch aus L. Es ging um die DDR und die Volksrepublik, den Kirchensender Radio Maryja und die Kaczynski-Brüder, um „unseren“ und „euren“ Papst (wobei wir uns nicht angesprochen fühlten), und irgendwie kamen wir auch auf die Witze „dieses Entertainers“. „Harald Schmidt?“ „Genau.“ Denn wie hierzulande Thema wird, wenn polnische Zeitungen Angela Merkel mal wieder eine Hakenkreuzbinde an den Arm fotomontieren, sorgt im Nachbarland für Empörung, wenn sich Dirty Harry Polen zuwendet.

Man müsse Schmidt nicht mögen, versuchten wir zu erklären, aber er betreibe eine Art Bildungsfernsehen mit anderen Mitteln: Wenn er Chauvi-Witze mache, ziele das auch darauf ab, Vorurteile seiner Zuschauer aufzudecken. Schließlich komme er vom Theater oder zumindest vom Kabarett. Zugegeben, ganz sicher seien wir uns mit dieser These nicht. Auf jeden Fall aber mache er solche Witze über alles und jeden.

Unser Papst, eure Diebe weiterlesen

Die Sportifizierung der Welt

Vom antiken Olympia bis ins 21. Jahrhundert: Zu allen Zeiten trieben Menschen Sport. Der Historiker Wolfgang Behringer hat eine ebenso faktenreiche wie unterhaltsame „Kulturgeschichte des Sports“ geschrieben.

Wie sehr sich im Florenz der Medici das öffentliche Leben um den Fußball drehte, darauf verwies vor einigen Jahren der Kunsthistoriker Horst Bredekamp mit seiner Studie „Florentiner Fußball – Die Renaissance der Spiele“. Nachdem die mächtige Patrizierfamilie Anfang des 16. Jahrhunderts die Republik endgültig beseitigt und eine Alleinherrschaft über die Stadt errichtet hatte, verschwand nicht etwa der Calcio, der bis dahin volkstümliche Fußball. Die Medici bauten ihn zum regelrechten Staatssport aus.

Bei Hochzeiten, Staatsbesuchen und offiziellen Anlässen jeder Art wurden Gala-Spiele – wenn auch nach anderen Regeln als heute – mit teuren Trikots, aufwendigen Fahnen und einem zeremoniellen Mannschaftseinmarsch abgehalten. Mitglieder des Herrscher-Clans stellten sich gern selbst als Spieler auf. Auch das Wappen der Familie bezog man in die Aneignung ein: Die sechs Kugeln, die es zeigte, wurden in Bilddarstellungen mit Fußbällen in Verbindung gebracht, die italienisch ebenfalls „Palle“ heißen.

Bei dem Historiker Wolfgang Behringer, Professor an der Universität des Saarlandes in Saarbrücken und Spezialist für die frühe Neuzeit, ist der Florentiner Fußball nun Teil einer umfassenden „Kulturgeschichte des Sports“. Und auch wenn die Literatur vielfach erst das 19. Jahrhundert zum Beginn eines eigentlichen Sports deklariert und dann zuweilen allenfalls die Antike als eine Art Vorläufer gelten lässt, wird bei der Lektüre des 500-Seiten-Bandes sehr klar, dass der Calcio der Medici keineswegs eine Ausnahme in seiner Zeit darstellte.

Die Sportifizierung der Welt weiterlesen

Sein ärgster Feind

Propaganda und Kanonen: Mitten im brandenburgischen „Friedrichjahr“ wirft eine Ausstellung in Branitz ein neues Licht auf einen sächsischen Kontrahenten des Preußenkönigs – den Minister Brühl.

Graf Brühl, porträtiert von Marcello Bacciarelli (um 1745), © SKD_Pückler-Museum

Der eine ein asketischer Philosoph auf dem Thron – hart gegen andere, aber auch gegen sich selbst. Der andere ein gewissenloser Emporkömmling – prunksüchtig, eigennützig, eitel und intrigant. Die Bilder, die sich von Preußenkönig Friedrich II. (1712 bis 1786) und seinem sächsischen Widersacher Heinrich Graf von Brühl (1700 bis 1763) bis heute halten, könnten gegensätzlicher kaum sein.

„1.500 Perücken und keinen Kopf“, so sprach Friedrich über seinen Kontrahenten. „Ohne besondere Fähigkeiten und ohne staatsmännische Einsicht verstand er doch seinen Herrn völlig zu leiten“, hielt Meyers Konversationslexikon anderthalb Jahrhunderte später über den Grafen fest. Und der polnische Schriftsteller Józef Ignacy Kraszewski, der die Sachsen, verglichen mit den Preußen, noch als das kleinere Übel empfinden musste, fällte das kaum mildere Urteil, beide – Friedrich wie Brühl – hätten „Formen des Bösen“ verkörpert. „Brühl“, schrieb er, „war der glänzende Vertreter der Lüge, Friedrich der des Zynismus.“

Ausgerechnet in Brandenburg, wo man in diesem Jahr mit Ausstellungen und Buchveröffentlichungen den 300. Geburtstag Friedrichs begeht, und im nahen Polen wird nun in diesem Sommer in einem dreiteiligen Ausstellungsprojekt des sogenannten europäischen Parkverbunds Lausitz ein Versuch unternommen, an dem sich zuletzt auch einige Brühl-Biografen abgearbeitet haben: dem sächsischen Minister Gerechtigkeit widerfahren zu lassen – und auf Facetten im Verhalten Friedrichs hinzuweisen, die alles andere als aufgeklärt erscheinen.

Sein ärgster Feind weiterlesen

Idyll und Verbrechen

In Sachsen gab es einst ziemlich viele und vor allem viel zu berüchtigte Gefängnisse für so ein kleines Land. 

Frankreich gilt als Land der Revolution, Preußen als das des Militärs. Und wenn man Polen wegen seiner vielen Aufstände oft ein Land der Freiheitsliebe nennt, dann muss Sachsen, das sich selbst gerne als friedliebend und kunstbeflissen darstellt, wohl umgekehrt viel eher als eines der Unfreiheit gelten, verfügte es einst doch vom Plauener Hradschin im Vogtland bis zum alten Dresdner Landgericht, von Hoheneck in Stollberg/Erzgebirge bis zum früheren Torgauer Reichskriegsgericht für ein so kleines Land über ziemlich viele und vor allem viel zu berüchtigte Gefängnisse.

Ob die Gräfin Cosel auf Burg Stolpen, August Bebel auf Schloss Osterstein oder Karl May im Zuchthaus Waldheim: Fragt sich, welcher Prominente nicht in einem Sachsen-Knast gesessen hätte. Und die wenigen, die es nicht taten, scheinen wie Gottfried Semper oder Richard Wagner nach dem Dresdner Mai-Aufstand von 1849 nur gerade so entronnen. Ganz zu schweigen von der Zeit des Nationalsozialismus, vom „Gelben Elend“ in Bautzen, von der Mordfabrik in Pirna auf dem Sonnenstein oder den vielen Außenlagern des Konzentrationslagers Flossenbürg, die sich überall in Sachsen befanden, später von sowjetischen Speziallagern und Bautzen II, dem Stasi-Gefängnis.

Idyll und Verbrechen weiterlesen

„Wir brauchen eine Kultur des Zuhörens“

Der Dresdner Publizist Matthias Neutzner über das umstrittene Bomber Command Memorial in London und Wege zur Verständigung

Fast 70 Jahre nach Kriegsende ist am vergangenen Donnerstag in London in Anwesenheit von Queen Elizabeth II. ein Denkmal für die im Zweiten Weltkrieg getöteten Flieger des britischen Bomber Command eingeweiht worden, das Angriffe auf deutsche Städte ausführte. Von 125.000 Soldaten dieser Einheiten verloren mehr als 55.000 ihr Leben. Bei Luftangriffen kamen in Deutschland 500.000, in Großbritannien 60.000 Menschen zu Tode. Der Publizist Matthias Neutzner ist Vorsitzender des Dresdner Vereins „IG 13. Februar 1945“, der nach dem Tag der Bombardierung der Stadt benannt ist.

Herr Neutzner, ein Denkmal für die im Zweiten Weltkrieg getöteten Piloten und Besatzungsmitglieder des Bomber Command – was halten Sie davon?

Matthias Neutzner: Unsere Gruppe, die sich seit mehr als 25 Jahren für Friedensarbeit vor dem Hintergrund der Zerstörung Dresdens engagiert und in deren Reihen zahlreiche Überlebende der Luftangriffe auf Dresden arbeiten, hat Verständnis für diese Denkmalsetzung. Wir glauben, dass sie, wenn diese Gedenkstätte in der richtigen Weise mit Leben gefüllt wird, durchaus auch eine Chance für ein Vertiefen des gegenseitigen Verständnisses und damit ein Vertiefen des gemeinsamen Engagements für Frieden und gegen Krieg sein kann.

Kritiker werfen dem Denkmal vor, es berücksichtige die Opfer der Bombardierungen zu wenig. Seine Gestaltung – eine überlebensgroße Figurengruppe aus Bronze in einem Säulenpavillon – spiegele nicht die Ambivalenz wider, dass die Piloten einerseits zwar ihr Leben riskierten, um den Nationalsozialismus zu besiegen, andererseits aber selbst Leid gebracht haben …

„Wir brauchen eine Kultur des Zuhörens“ weiterlesen

Eine Frage der Gerechtigkeit

Vor 20 Jahren ging in New York Starbucks an die Börse. In Deutschland wurde das „Transfair“-Zertifikat für gerechten Handel gegründet. So unterschiedlich sie sind: Beide haben den Kaffeekonsum verändert.

Als Howard Schultz, Verkaufsleiter eines Haushaltsgeräteherstellers in den USA, 1981 außergewöhnlich viele Bestellungen edler Kaffeemaschinen bemerkte, beschloss er, Nachforschungen anzustellen. Er fand heraus, dass sie allesamt über die kleine Firma Starbucks in Seattle abgewickelt wurden, die neben den Maschinen Kaffeebohnen aus eigener Röstung verkaufte. Sein Besuch sollte eine Offenbarung werden. Denn bis dahin hatte er nur den in Amerika üblichen standardisierten „Regular“-Kaffee gekannt. „Es war, als hätte ich einen neuen Kontinent entdeckt“, so zitiert das Internetlexikon Wikipedia seine Anekdote.

Schultz bedrängte die Besitzer, in die bereits 1971 gegründete Firma einsteigen zu dürfen. Er übernahm das Marketing und erweiterte das Angebot um frisch zubereitete Kaffees. Das Filialnetz, das Anfang der 80er-Jahre drei Ladenlokale umfasste, wuchs auf rund 100 im Jahr 1991. 1992 brachte Schultz, mittlerweile Starbucks-Alleineigentümer, den einst alternativen Kleinbetrieb an die Börse. Der Kapitalstock für eine weltweite Expansion war da.

In Deutschland hatten sich zu diesem Zeitpunkt gerade verschiedene Eine-Welt-Aktivisten, kirchennahe Gruppen und Stiftungen zu dem Verein „AG Kleinbauernkaffee“ zusammengetan. Zwar gab es schon vereinzelt gerecht gehandelten Kaffee mit fairen Preisen für die Erzeuger. Doch ein zugkräftiges Label sollte her, das für mehr Klarheit bei jenen Verbrauchern sorgen würde, die nicht zur überschaubaren Szene der ohnehin Engagierten gehörten.

Eine Frage der Gerechtigkeit weiterlesen

Klöppelspitze trifft Punkerjacke

Die Ausstellung „Sächsische Trachten, HipHop und Nadelstreifen“ im Dresdner Jägerhof bringt Volkskunst und Jugendkultur zusammen.

Was hat der Sonntagsstaat einer sorbischen Frau aus dem 19. Jahrhundert mit einer mit Metall- und Holzpickeln besetzten Lederjacke eines Dresdner Punks zu tun? Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem sogenannten Vorstecker, dem Brusttuch einer Altenburger Tracht, und den „Baggy Pants“, den tief über dem Hintern hängenden Hosen der HipHopper? Fragen wie diese stellen sich einem, wenn man derzeit das Museum für Sächsische Volkskunst im Dresdner Jägerhof besucht, das schon in der Vergangenheit mit überraschenden Kombinationen neue Sichtweisen auf seine Bestände eröffnete.

Unter dem Titel „Sächsische Trachten, HipHop und Nadelstreifen“ haben Museumschef Igor A. Jenzen und als künstlerischer Leiter der Ausstellung der Künstler Holger John diesmal denkbar gegensätzliche Bekleidungen zusammengebracht. Ausgangspunkt dafür, sagt Jenzen, sei die Überlegung gewesen, ob die Tracht eine Entsprechung in der Gegenwart habe. Träger beider Kleidungen – der traditionellen wie der der Jugendkultur – versichern sich schließlich damit ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe und ihrer Identität. Außerdem haben Trachtenträger wie Jugendszenen jeweils subtile Codes entwickelt, die Eingeweihten über die Kleidung weitere Informationen vermitteln, etwa zu Ehestand und Konfession wie bei sorbischen Trachten oder über die Zugehörigkeit zu diversen Unterströmungen, wie sie die Gothic-Szene kennt.

Klöppelspitze trifft Punkerjacke weiterlesen

Noch e Grönsche könndste griechn

Die Hellenen sind den Sachsen näher, als mancher glaubt.

Ob Steuerhinterziehung, gefälschte Wirtschaftsdaten oder die immer neuen Milliarden für immer neue Rettungsschirme: Wann immer Griechenland derzeit zum Thema wird, ist der Ärger auch in Sachsen groß. Dabei sind die Hellenen dem Freistaat näher, als mancher glaubt. Und das nicht nur, weil es die Sachsen waren, die im Jahr 2007 noch vor Beginn der großen Krisen eine formidable Fast-Pleite hinlegten. Bekanntlich mussten damals die Baden-Württemberger die Sachsen LB retten – so wie heute EU, EZB und IWF die Griechen.

Nein, gemeint ist ein weiterer, fast vergessener Berührungspunkt in der Geschichte beider Länder, an den man sich heute allenfalls noch auf Schloss Weesenstein erinnert. Die Anlage im malerischen Müglitztal bei Pirna verfügt nicht nur über Kuriosa wie Pferdeställe im fünften Stockwerk und mit ihrem Stilmix vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert über zahlreiche Zeugnisse der Regionalgeschichte. Als Lieblingsschloss Johanns von Sachsen (dessen Reiterstandbild heute vor der Dresdner Semperoper steht) weist es auch zahlreiche europäische Bezüge auf. Der Wettiner-Prinz fertigte hier große Teile seiner bis heute gültigen Übersetzung von Dantes „Göttlicher Komödie“ an. Und im Wohntrakt hat sich zum Beispiel eine Panoramatapete mit dem Titel „Die Kämpfe der Griechen“, Zeugnis des im 19. Jahrhundert weit verbreiteten Philhellenismus, erhalten.

Noch e Grönsche könndste griechn weiterlesen

Von der Varusschlacht bis Günter Grass

Zwei Sprachen, fünf Bände, 130 Autoren: Die „Deutsch-Polnischen Erinnerungsorte“ sind ein Mammutprojekt. Sie nehmen Geschichte aus einer doppelten Perspektive in den Blick.

Was man von der Geschichte zu halten hatte, war in Europa lange Zeit vor allem eine Frage der Perspektive. Bot die Trafalgar-Schlacht in England Anlass zu Jubiläumsfeiern und Flottenparaden, bedeutete sie für Frankreich und Spanien eine Niederlage. „Rom“ löste im protestantischen Norden andere Assoziationen als im katholischen Süden aus. Und selbst wenn man sich über die Bewertung von Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg mittlerweile ziemlich einig ist, erzeugt der Name „Stalingrad“ in Deutschland noch immer einen Schrecken, während sich aus russischer Sicht der Sieg mit der Kriegswende verbindet. Das Leid russischer Soldaten und vor allem der Zivilbevölkerung rückte freilich in beiden Lesarten in den Hintergrund.

Umso wichtiger scheinen Forschungs- und Veröffentlichungsprojekte wie die von den Historikern Hans Henning Hahn und Robert Traba herausgegebenen „Deutsch-Polnischen Erinnerungsorte“. 130 Autoren aus beiden Ländern und verschiedenen Fachrichtungen versuchen in den insgesamt fünf geplanten Bänden, die zum Teil zeitgleich auf Polnisch und Deutsch erscheinen, eindimensionale Sichtweisen – hier in Bezug auf Polen und Deutschland – aufzubrechen und verschiedene Perspektiven zusammenzuführen. Dabei geht es nicht um eine Ereignisgeschichte. Im Vordergrund stehen vielmehr Geschichtssymbole und ihre sich verändernden Bedeutungen, die im sogenannten kollektiven Gedächtnis beider Länder eine wichtige, oft auch entgegengesetzte Rolle spielen und zum Teil verheerend auf die Realgeschichte zurückgewirkt haben.

Von der Varusschlacht bis Günter Grass weiterlesen

Gehört der Islam dazu?

Bundespräsident Gauck hat Verständnis für jene, die fragen, wie denn der Islam Europa geprägt habe. Das Buch „Platon in Bagdad“ von John Freely gibt Antworten darauf.

6444256_ffcc9d7741_o

„Der Islam gehört zu Deutschland.“ Auch wenn sich Bundespräsident Gauck diesem Satz seines Amtsvorgängers in einem Interview in der „Zeit“ nicht anschließen mochte, ist Bestürzung darüber ausgeblieben. Denn die Muslime, die in diesem Land leben, so fügte das Staatsoberhaupt an, gehörten für ihn sehr wohl dazu. Etwas anderes zu behaupten, wäre auch weltfremd gewesen. Und es scheint Joachim Gauck, der in dem Interview manches Kluge über Politik und Medien, den Nationalsozialismus, den Holocaust und die besondere Verantwortung Deutschlands gegenüber Israel sagt, ja keineswegs daran gelegen, den Pluralismus dieser Gesellschaft infrage zu stellen. Er spricht nur eben lieber distanziert von einer „Gemeinsamkeit der Verschiedenen“ statt bekenntnishaft wie noch Christian Wulff.

Wenn Gauck aber auf sein Verständnis für jene kommt, die sich fragten: „Wo hat denn der Islam dieses Europa geprägt, hat er die Aufklärung erlebt, gar eine Reformation?“, dann möchte man doch einen Lektüre-Tipp einwenden. Abgesehen von Lessings „Nathan“ und seiner Ringparabel, dem aufklärerischen Stück deutscher Literatur par excellence, kann man zum Beispiel an das derzeit viel gelobte Buch „Platon in Bagdad“ von John Freely denken. Gehört der Islam dazu? weiterlesen