Nach 13 Jahren verlässt Intendant Wolfgang Engel das Schauspiel Leipzig. Zum Abschied ein Resümee der Jahre 2002 bis 2006, gedruckt im Kreuzer – Das Leipziger Stadtmagazin.
Neues aus Ruby Town
„Die Erscheinungen der Martha Rubin“ lautet der Titel einer viel diskutierten Nonstop-Performance. Beim Berliner Theatertreffen dürfen Besucher ,Ruby Town‘ jetzt mit einem Tagesvisum besuchen.
,Breaking News‘ für das Theatermagazin nachtkritik.de.
Wohin die Reichsbahn im Dritten Reich rollte
Das Bundesverkehrsministerium hat nun ein Gutachten vorgelegt, das erstmals umfassend die Rolle seiner Vorgängerinstitution von 1933 bis 1945 untersucht. Daraus geht hervor, dass Reichsverkehrsministerium und Reichsbahn an den Deportationen von Juden in die Vernichtungslager unmittelbar beteiligt waren.
Eine Buchvorstellung für die Tageszeitung Die Welt.
Eine rumänische Kindheit
Die aus Rumänien stammende Berliner Schriftstellerin Carmen-Francesca Banciu spiegelte schon in ihrem Roman „Vaterflucht“ das ambivalente Verhältnis zu ihren Nomenklatura-Eltern. War es damals die spröde Prosa kurzer Sätze, die neben der beklemmenden Atmosphäre der Ceausescu-Jahre einen literarischen Mehrwert gab, sind es im „Lied der traurigen Mutter“ nun verknappte, zerhackte, scheinbar naive Sätze und eine komplex verspiegelte Komposition des Romans.
Eine Kurzkritik in der Literarischen Welt.
England sucht den Klassikstar
In der BBC-Show „Classical Star“ kämpfen junge Talente um einen Plattenvertrag. Bisweilen in bizzaren Disziplinen. Ein Beitrag für die Welt am Sonntag.
Von echten Gaunern und falschen Gendarmen
Zum 100. Geburtstag von Alberto Moravia hat der Wagenbach Verlag die 1940 geschriebene, auf Deutsch bisher nicht veröffentlichte Novelle „Cosma und die Briganten“ herausgebracht.
Eine Rezension für die Welt am Sonntag.
Lauter Berliner Gesichter
… zeigt die Fotografin Ursula Kelm in der Gipsstraße in der Kunststiftung Poll. Eine Ausstellungsnotiz für die Berliner Morgenpost.
Resträtselbeseitigung
Die Bestseller-Autorin Andrea Maria Schenkel stellte bei den Berliner Krimitagen ihren neuen Roman „Kalteis“ vor. Das Schöne an der Lesung: Anders als der Roman, der trotz seiner 150-Seiten-Kürze nicht nur manche Länge aufweist, sondern gegen Ende auch noch das letzte Resträtsel rückstandslos beseitigt, blieben Zweifel durch den auszugsweisen Vortrag erhalten.
Ein Veranstaltungsbesuch für die Berliner Morgenpost.
Mal Ping-Pong, mal Medizinballwerfen
Ausdrücken kann man sich mit Exkrementen, aber nicht mit der Kunst, so Jonathan Meese in einer Videobotschaft an das Talenteforum des Berliner Theatertreffens.
Was die Altvorderen dem internationalen Theater-Nachwuchs sonst noch mit auf den Weg zu geben hatten, lesen Sie in diesem Veranstaltungsrundgang für das Theatermagazin nachtkritik.de.
Der Entspannte
Wolfgang Engel, der Intendant des Schauspiels Leipzig, bildete mit dem Wort „Groll“ fast schon ein Paar. Einen Tag, nachdem er verkündete, seinen Vertrag nicht mehr verlängern zu wollen, aber wirkt er gelöst, ja heiter, fast so, als wäre ihm eine Last von den Schultern genommen. Hat jetzt, nach elf Jahren Leipzig, nach Höhen und Tiefen, eine späte Phase der Entspannung begonnen?
Ein Porträt, gedruckt im Kreuzer – Das Leipziger Stadtmagazin.