Dass sich mit NS-Raubkunstfällen die Schicksale von Verfolgten verknüpfen, gerät in den Diskussionen um die Rechtmäßigkeit von Rückgaben und Rekorderlöse für versteigerte Bilder oft in Vergessenheit. In dem Band „Verlorene Bilder, verlorene Leben“ gehen die Berliner Provenienzforscherin Monika Tatzkow und die Wiener Journalistin Melissa Müller den Geschichten von 15 Sammlern und Sammlerfamilien nach, die von den Nationalsozialisten als jüdisch oder „jüdisch versippt“ verfolgt worden sind. Eine Rezension für den Kulturteil der taz.
Und eine ,Berichtigung‘ durch die Redaktion.