„Bestattungskultur – Zukunft gestalten“. Ein „Ausgepresst“, heute in der Leipziger Volkszeitung.
Aldi oder Gucci
Die eine saß jahrelang an der Supermarktkasse, die andere bei Anlageberatern, Fondsmanagern und in Baden-Baden am Roulettetisch. Viel haben die Ich-Berichte von Anna Sam („Die Leiden einer jungen Kassiererin“) und Heike Faller („Wie ich einmal versuchte, reich zu werden“) auf den ersten Blick nicht miteinander gemein. Doch zusammengenommen geben sie Auskunft über Gemütslagen der Mittelschicht.
Lesen Sie hier meine Doppelrezension für das Magazin der Leipziger Volkszeitung.
Rüpel, Faulpelz, NS-Propagandist
In Dresden beleuchtet die Ausstellung „Kasper – eine deutsche Karriere“ die Geschichte eines Theaterstars. Und zeigt jede Menge Puppen.
Ein historischer Rundgang für die Nürnberger Nachrichten, die Freie Presse Chemnitz und die Märkische Oderzeitung Ostbrandenburg.
Das Foyer ist seine Bühne
Was macht ein Tänzer, wenn er zu alt für die Bühne ist? Werner Stiefel, einst Solist des Leipziger Balletts, leitet heute den Abenddienst im Schauspielhaus der Stadt. Und ab und an choreografiert er Tanzeinlagen für Schauspielproduktionen und im Kindertheater.
Ein Porträt, erschienen in Kunststoff, Kulturmagazin für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.
„Sonst ist die Kommission tot“
In Prag findet derzeit die Nachfolgekonferenz der Washingtoner Konferenz von 1998 statt, auf der sich 44 Staaten zu „fairen und gerechten Lösungen“ im Umgang mit NS-Raubkunst verpflichteten. Im Interview für die taz zieht der Berliner Rechtsanwalt Gunnar Schnabel eine ernüchternde Bilanz und verlangt eine Reform der Limbach-Kommission.
„Sie muss auch einseitig angerufen werden können. Ihre Entscheidungen müssen verbindlich für die Beteiligten sein. Und es muss eine Veröffentlichungs- und ausführliche Begründungspflicht für ihre Entscheidungen geben. Ansonsten ist die Kommission tot.“
Moral oder Gesetz (Wdhlg.)
Raubkunst und Restitution: In Berlin stellten Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, und Andrea Baresel-Brand von der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste den Tagungsband „Verantwortung wahrnehmen“ vor. Darin abgedruckt sind die Redebeiträge eines gleichnamigen Symposiums vom vergangenen Herbst.
Den damaligen Tagungsbericht für die taz finden Sie hier.
60 Jahre und ziemlich kritisch
Am 28. August 1949 wurde in der Frankfurter Paulskirche die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung gegründet. Für die Frühjahrstagung der „Darmstädter Akademie“, wie sie nach ihrem Sitz auch genannt wird, war das Jubiläum dennoch Anlass nicht nur zum Feiern.
Aus Berlin ein Bericht für die Frankfurter Rundschau.
Erschreckend prekär
Was macht die Kunst? Oder besser: Wie geht es denen, die sie produzieren? Eine Konferenz in Berlin stellte die soziale Frage – und formulierte einmal mehr Forderungen an die Politik.
Ein Bericht für das Theatermagazin nachtkritik.de.
Raub und Beute
Lassen sich NS-Raubkunst und die Beutekunst, die die Sowjetarmee nach 1945 aus Deutschland abtransportierte, gemeinsam diskutieren? Ein Dresdner Symposium, dessen Redebeiträge jetzt in Buchform vorliegen, zeigt vor allem eines: Auch wenn es den Veranstaltern keineswegs um eine Gleichsetzung ging, ist eine Verknüpfung schon deshalb unglückselig, weil keine der beiden Debatten dadurch vorangebracht werden kann.
Eine Rezensionsnotiz für den Kulturteil der taz.
Karte für Karte
Eine Berliner Szene aus der Schaperstraße.