Das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden zeigt die Verflechtungen von „Krieg und Medizin“. Verharmlosend ist die Schau keineswegs. Doch herausgelöst aus ihren historischen Kontexten, erscheinen Kriege und militärische Gewalt hier als anthropologische Phänomene und nicht als Folgen politischer, auch gescheiterter politischer Prozesse.
Eine Ausstellungsrezension für die taz.