Bisschen Heimatkunde: Mein Wikipedia-Beitrag über „Morgennebel im Gebirge“

Ich habe ein Stück über Caspar David Friedrichs Gemälde „Morgennebel im Gebirge“ auf Wikipedia gepostet. Ich bewundere das Bild schon lange, und der Beitrag ist für mich doppelt Heimatkunde: Das Gemälde ist inspiriert vom Honigsteinmassiv in der Sächsischen Schweiz (quasi Dresden) und befindet sich in Rudolstadt, wo ich ebenfalls oft bin.

Die Fotos zeigen Details des Bildes (oben anders als im Wikipedia-Repro sogar erkennbar mit dem kleinen Gipfelkreuz) und Ansichten des Honigsteinmassivs, fotografiert von mir im April aus Perspektiven, die ich bei Frank Richter gefunden habe. Sein tolles Buch „Wandern mit Friedrich“ benutze ich viel, und es war einer der Ausgangspunkte für meine kleine Recherche.

Jetzt füge ich noch Links auf den neuen Eintrag von den Beiträgen über „Rudolstadt“, die „Heidecksburg“ und natürlich „Caspar David Friedrich“ hinzu.

Einen Beitrag über die Schillershöhe, ebenfalls in Rudolstadt, von mir verfasst im Sommer 2023, finden Sie hier. Friedrich Schiller ist mit den beiden Schwestern Lengefeld der große Held der Stadt, zu denen Caspar David noch aufrücken muss.

Angediente Empörung

Eigentlich war ein solches Buch überfällig: Der Kölner Journalist Stefan Koldehoff setzt in „Die Bilder sind unter uns – Das Geschäft mit der NS-Raubkunst“ einen grellen Scheinwerfer auf die braune Vergangenheit des deutschen Kunsthandels. Zufriedenstellend aber ist die Lektüre nicht.

Lesen Sie hier die Rezensionsnotiz für die taz.

Von Bildern und Räubern

Der Historiker Hanns Christian Löhr zeigt in dem Buch „Die Kollektion Hermann Göring: Der eiserne Sammler Kunst und Korruption im ,Dritten Reich‘“, wie sich der „Reichsmarschall“ und NS-Verbrecher Hermann Göring bei der Ausplünderung jüdischer Sammlungen in ganz Europa bereicherte.

Was davon zu halten ist, steht im Kulturteil der taz.