„Ich wusste jeden Morgen, wogegen ich war“

Der Theaterregisseur Wolfgang Engel inszeniert am Dresdner Staatsschauspiel eine Bühnenfassung von Uwe Tellkamps Roman „Der Turm“. Im Interview (für die Freie Presse Chemnitz) spricht er über die Endzeit der DDR, das Dresden der 1980er-Jahre und seine Theaterarbeit damals: „Trotzdem war es auch immer eine Gratwanderung: Auszuloten, was geht, aber es nicht zu überreizen, damit eine Inszenierung nicht verboten wird. Das heißt, es stand immer die Frage: Verhältst du dich noch taktisch, oder bist du schon ein Opportunist?

Ein etwas älteres Porträt Wolfgang Engels, erschienen im November 2006 im Kreuzer – Das Leipziger Stadtmagazin, finden Sie hier.

Der Dichter beim General

Ein Gipfeltreffen von Geist und Politik: So die gängige Lesart der Begegnung von Goethe und Napoleon in Erfurt 1808. Die Studie „Goethe und Napoleon – Eine historische Begegnung“ von Gustav Seibt zeigt den Realisten Goethe und liegt jetzt auch als Paperback vor.

Hier der Link auf meine Rezension für die taz.

„Es wird über die Bande der Öffentlichkeit gespielt“

Der Dresdner Kommunikationswissenschaftler Wolfgang Donsbach spricht im Interview (für die Freie Presse Chemnitz) über die Berichterstattung im Fall Kachelmann und den Einfluss der Medien auf ein mögliches Urteil.

„Beide sind einander auf verschiedenen Feldern überlegen. Das führt auch dazu, dass wir in verschiedenen Medien unterschiedliche Einschätzungen haben.“

„Ich empfehle ihm ein Praktikum“

Der Berliner Sozialarbeiter und Buchautor Fadi Saad spricht im Interview (für die Freie Presse Chemnitz) über Thilo Sarrazin, Integrationsprobleme und das Leben im Kiez.

„Ich müsste auf der Stelle kündigen, wenn Sarrazins Aussagen richtig wären. Denn ich bin selbst ja Araber, und auch die Jugendlichen, mit denen wir arbeiten, wären sozusagen hoffnungslose Fälle und alle Bemühungen umsonst.“