Die Stadtbibliothek Chemnitz erinnert mit einer Ausstellung an den jüdischen Chemnitzer Rechtsanwalt Hans Hartmann und seine Bibliothek. Ein Beitrag für die Freie Presse Chemnitz.
Kategorie: Geschichte
Reußens Glanz und Gloria
Das thüringische Greiz war einst die Haupt- und Residenzstadt eines souveränen Kleinstaats. Im oberen Schloss, das die Stadt zum Museum ausgebaut hat, wird jetzt an die Geschichte des Fürstentums Reuß älterer Linie erinnert.
Ein Rundgang für die Freie Presse Chemnitz.
Wenn Weltgebäude wanken
Angesichts der Ereignisse in Japan ist Kulturjournalismus gerade ziemlich unwichtig. Wichtig ist nur die Hilfe dort, und ob es gelingt, in Fukushima das Allerschlimmste doch noch abzuwenden.
Dennoch ein Versuch, sich zu dem Geschehen unter Rückgriff auf eine andere epochale Katastrophe zu verhalten. Wie das Erdbeben von Lissabon 1755 das Gottvertrauen Europas erschütterte, untergräbt Fukushima jetzt den Glauben an die Berherrschbarkeit der Technik in der modernen Welt.
Dresden, 13. Februar

Der Jahrestag der Zerstörung Dresdens durch alliierte Bomberverbände im Zweiten Weltkrieg ist ein umstrittenes Geschichtssymbol. Auch in diesem Jahr mobilisiert die extreme Rechte bundesweit für ihren „Trauermarsch“, und einmal mehr ist die demokratische Stadtöffentlichkeit uneins über mögliche Gegenstrategien.
Hier finden Sie ein Interview mit dem Dresdner Publizisten Matthias Neutzner für die Freie Presse Chemnitz aus dem vergangenen Jahr, dessen Interessengemeinschaft 13. Februar das Foto oben zur Verfügung stellte, hier einen Essay für die taz zum selben Thema aus dem Vorjahr.
Und hier mehr über ein Projekt, das an die Verfolgung der Dresdner Juden im Nationalsozialismus erinnert und auch den 13. Februar aus einer anderen Perspektive beleuchtet.
Deutschland, deine Denkmale
In Berlin und Leipzig wird über Einheits- und Freiheitsdenkmale gestritten, in Dresden über eines, das an die Rede Helmut Kohls im Dezember 1989 vor der damaligen Ruine der Frauenkirche erinnert. Der Berliner Historiker Wolfgang Wippermann liefert mit seiner Streitschrift „Denken statt denkmalen – Gegen den Denkmalwahn der Deutschen“ einen geschichtlichen Abriss zur Debatte.
Eine Rezension für die Freie Presse Chemnitz.
Dresdner Geschichtsstunde
Im Dezember 1989 hielt Helmut Kohl in Dresden seine wohl wichtigste Rede. Jetzt gibt es dort eine Debatte über ein Denkmal für ihn. Eine Einlassung für die Freie Presse Chemnitz.
Kinder der Einheit
Sie heißen Carolin, Franziska und Oliver, und sie sind am 3. Oktober 1990 beziehungsweise kurz darauf geboren. Was wissen sie von der DDR? Von Mauerfall und Wiedervereinigung? Und welche Vorstellungen haben sie von ihrem Leben?
Ein Dreier-Porträt für die Freie Presse Chemnitz.
„Ich wusste jeden Morgen, wogegen ich war“
Der Theaterregisseur Wolfgang Engel inszeniert am Dresdner Staatsschauspiel eine Bühnenfassung von Uwe Tellkamps Roman „Der Turm“. Im Interview (für die Freie Presse Chemnitz) spricht er über die Endzeit der DDR, das Dresden der 1980er-Jahre und seine Theaterarbeit damals: „Trotzdem war es auch immer eine Gratwanderung: Auszuloten, was geht, aber es nicht zu überreizen, damit eine Inszenierung nicht verboten wird. Das heißt, es stand immer die Frage: Verhältst du dich noch taktisch, oder bist du schon ein Opportunist?“
Ein etwas älteres Porträt Wolfgang Engels, erschienen im November 2006 im Kreuzer – Das Leipziger Stadtmagazin, finden Sie hier.
Der Dichter beim General
Ein Gipfeltreffen von Geist und Politik: So die gängige Lesart der Begegnung von Goethe und Napoleon in Erfurt 1808. Die Studie „Goethe und Napoleon – Eine historische Begegnung“ von Gustav Seibt zeigt den Realisten Goethe und liegt jetzt auch als Paperback vor.
Hier der Link auf meine Rezension für die taz.
Erfolgreiche Vetternwirtschaft
Im sächsischen Bad Elster plaudert der letzte DDR-Ministerpräsident Lothar de Maizière mit seinem Westcousin, Bundesinnenminister Thomas de Maizière, über die Wiedervereinigung vor zwanzig Jahren. Und musiziert.
Lesen Sie hier meinen Bericht für die Freie Presse Chemnitz.