Die Stadtbibliothek Chemnitz erinnert mit einer Ausstellung an den jüdischen Chemnitzer Rechtsanwalt Hans Hartmann und seine Bibliothek. Ein Beitrag für die Freie Presse Chemnitz.
Geschichte
Dresden, 13. Februar

Der Jahrestag der Zerstörung Dresdens durch alliierte Bomberverbände im Zweiten Weltkrieg ist ein umstrittenes Geschichtssymbol. Auch in diesem Jahr mobilisiert die extreme Rechte bundesweit für ihren „Trauermarsch“, und einmal mehr ist die demokratische Stadtöffentlichkeit uneins über mögliche Gegenstrategien.
Hier finden Sie ein Interview mit dem Dresdner Publizisten Matthias Neutzner für die Freie Presse Chemnitz aus dem vergangenen Jahr, dessen Interessengemeinschaft 13. Februar das Foto oben zur Verfügung stellte, hier einen Essay für die taz zum selben Thema aus dem Vorjahr.
Und hier mehr über ein Projekt, das an die Verfolgung der Dresdner Juden im Nationalsozialismus erinnert und auch den 13. Februar aus einer anderen Perspektive beleuchtet.
Deutschland, deine Denkmale
In Berlin und Leipzig wird über Einheits- und Freiheitsdenkmale gestritten, in Dresden über eines, das an die Rede Helmut Kohls im Dezember 1989 vor der damaligen Ruine der Frauenkirche erinnert. Der Berliner Historiker Wolfgang Wippermann liefert mit seiner Streitschrift „Denken statt denkmalen – Gegen den Denkmalwahn der Deutschen“ einen geschichtlichen Abriss zur Debatte.
Eine Rezension für die Freie Presse Chemnitz.
Dresdner Geschichtsstunde
Im Dezember 1989 hielt Helmut Kohl in Dresden seine wohl wichtigste Rede. Jetzt gibt es dort eine Debatte über ein Denkmal für ihn. Eine Einlassung für die Freie Presse Chemnitz.
Kinder der Einheit
Sie heißen Carolin, Franziska und Oliver, und sie sind am 3. Oktober 1990 beziehungsweise kurz darauf geboren. Was wissen sie von der DDR? Von Mauerfall und Wiedervereinigung? Und welche Vorstellungen haben sie von ihrem Leben?
Ein Dreier-Porträt für die Freie Presse Chemnitz.
„Ich wusste jeden Morgen, wogegen ich war“
Der Theaterregisseur Wolfgang Engel inszeniert am Dresdner Staatsschauspiel eine Bühnenfassung von Uwe Tellkamps Roman „Der Turm“. Im Interview (für die Freie Presse Chemnitz) spricht er über die Endzeit der DDR, das Dresden der 1980er-Jahre und seine Theaterarbeit damals: „Trotzdem war es auch immer eine Gratwanderung: Auszuloten, was geht, aber es nicht zu überreizen, damit eine Inszenierung nicht verboten wird. Das heißt, es stand immer die Frage: Verhältst du dich noch taktisch, oder bist du schon ein Opportunist?“
Ein etwas älteres Porträt Wolfgang Engels, erschienen im November 2006 im Kreuzer – Das Leipziger Stadtmagazin, finden Sie hier.
Erfolgreiche Vetternwirtschaft
Im sächsischen Bad Elster plaudert der letzte DDR-Ministerpräsident Lothar de Maizière mit seinem Westcousin, Bundesinnenminister Thomas de Maizière, über die Wiedervereinigung vor zwanzig Jahren. Und musiziert.
Lesen Sie hier meinen Bericht für die Freie Presse Chemnitz.
Luises Strumpf
Über einen „Glücksfall für die Luisenforschung“. Eine Glosse für die Freie Presse Chemnitz.
Haus der heißen Eisen
Die Sachsen-FDP will das Bundesland mit einem „Sächsischen Nationalmuseum“ beglücken. Doch ein regionales Geschichtsmuseum müsste vor allem die wenig glanzvollen Epochen beleuchten – den Nationalsozialismus und die DDR.
Eine Einschätzung für die Freie Presse Chemnitz.
Was vom alten Chemnitz übrigblieb
Heute jährt sich zum 65. Mal die Zerstörung von Chemnitz durch alliierte Bomberverbände am 5. März 1945. Der Chemnitzer Heinz Donath erlebte die Nacht des Angriffs – und bewahrte die Erinnerung an die untergegangene Stadt.
Lesen Sie hier ein Porträt für die Freie Presse Chemnitz.