Der Historiker Roman Töppel über den 13. Februar 1945, rechte Aufmärsche und das schwierige Gedenken an die Zerstörung Dresdens
Jahrestage von Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg sind in vielen Städten ein Datum des Erinnerns, aber ebenso ein Aufmarschtermin der Rechten. Vor allem am 13. Februar in Dresden entzünden sich regelmäßig heftige Debatten. Der Münchner Historiker Roman Töppel hat an der TU Dresden promoviert und ist Verfasser des Dresden-Beitrags in dem Band „Sächsische Mythen“ (Edition Leipzig 2011).
In den vergangenen Jahren hat es immer wieder rechte Aufmärsche im Umfeld des 13. Februar gegeben. Was macht solche Gedenktage, was macht Dresden für Neonazis so attraktiv?
