Zum 100. Geburtstag von Alberto Moravia hat der Wagenbach Verlag die 1940 geschriebene, auf Deutsch bisher nicht veröffentlichte Novelle „Cosma und die Briganten“ herausgebracht.
Eine Rezension für die Welt am Sonntag.
Zum 100. Geburtstag von Alberto Moravia hat der Wagenbach Verlag die 1940 geschriebene, auf Deutsch bisher nicht veröffentlichte Novelle „Cosma und die Briganten“ herausgebracht.
Eine Rezension für die Welt am Sonntag.
… zeigt die Fotografin Ursula Kelm in der Gipsstraße in der Kunststiftung Poll. Eine Ausstellungsnotiz für die Berliner Morgenpost.
Die Bestseller-Autorin Andrea Maria Schenkel stellte bei den Berliner Krimitagen ihren neuen Roman „Kalteis“ vor. Das Schöne an der Lesung: Anders als der Roman, der trotz seiner 150-Seiten-Kürze nicht nur manche Länge aufweist, sondern gegen Ende auch noch das letzte Resträtsel rückstandslos beseitigt, blieben Zweifel durch den auszugsweisen Vortrag erhalten.
Ein Veranstaltungsbesuch für die Berliner Morgenpost.
Ausdrücken kann man sich mit Exkrementen, aber nicht mit der Kunst, so Jonathan Meese in einer Videobotschaft an das Talenteforum des Berliner Theatertreffens.
Was die Altvorderen dem internationalen Theater-Nachwuchs sonst noch mit auf den Weg zu geben hatten, lesen Sie in diesem Veranstaltungsrundgang für das Theatermagazin nachtkritik.de.
Wolfgang Engel, der Intendant des Schauspiels Leipzig, bildete mit dem Wort „Groll“ fast schon ein Paar. Einen Tag, nachdem er verkündete, seinen Vertrag nicht mehr verlängern zu wollen, aber wirkt er gelöst, ja heiter, fast so, als wäre ihm eine Last von den Schultern genommen. Hat jetzt, nach elf Jahren Leipzig, nach Höhen und Tiefen, eine späte Phase der Entspannung begonnen?
Ein Porträt, gedruckt im Kreuzer – Das Leipziger Stadtmagazin.
Der Schriftsteller Juri Andruchowytsch spricht im Kreuzer-Interview über die Orangene Revolution, die Ablehnung von Beitrittsverhandlungen durch die EU und sein Stück „Orpheus, illegal“, das die Massenauswanderung aus der Ukraine spiegelt.
„Auf Vorschlag eines Schauspielers war in der Düsseldorfer Inszenierung ein Witz eingebaut. Er fragt Perfetzki: Was macht ein Italiener im Puff? Perfetzki schweigt – und er sagt: Amore! Was macht ein Deutscher im Puff? Perfetzki schweigt – und er sagt: Liebe! Und was macht ein Ukrainer im Puff? Perfetzki schweigt – und er sagt: Er sucht seine Frau. Wenn solche Witze existieren, kann man sie nicht verbieten. Wenn wir darüber lachen, haben wir vielleicht eine Chance, sie zu überwinden.“
Seine „Dresdner Weber“ beschäftigten Staatsanwaltschaft und Feuilletons. In Leipzig inszeniert Regisseur Volker Lösch jetzt „Ein Sportstück“ und spricht im Kreuzer-Interview über Laienchöre, gedopte Idole und die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft.
„Theater muss zum Denken, zum Widerspruch herausfordern, so dass man Gesehenes anders erlebt, dass man Gewissheiten, an die man glaubte, erschüttert sieht. So verstehe ich Provokation, und in diesem Sinne möchte ich auch selbst provoziert werden, wenn ich ins Theater oder ins Kino gehe. Sonst kann ich zu Hause bleiben.“