„Ich wusste jeden Morgen, wogegen ich war“

Der Kulturkanal Arte zeigt heute, 22.15 Uhr einen Mitschnitt der Dresdner Theateradaption von Uwe Tellkamps Roman „Der Turm“.

Lesen Sie hier mein Interview mit dem Regisseur Wolfgang Engel (geführt vor der Premiere im September 2010 für die Freie Presse Chemnitz) über die Endzeit der DDR, das Dresden der 1980er-Jahre und seine Theaterarbeit damals. Ein etwas älteres Porträt Wolfgang Engels, erschienen im November 2006 im Kreuzer – Das Leipziger Stadtmagazin, finden Sie hier.

Dresden, 13. Februar

IG 13 Februar

Der Jahrestag der Zerstörung Dresdens durch alliierte Bomberverbände im Zweiten Weltkrieg ist ein umstrittenes Geschichtssymbol. Auch in diesem Jahr mobilisiert die extreme Rechte bundesweit für ihren „Trauermarsch“, und einmal mehr ist die demokratische Stadtöffentlichkeit uneins über mögliche Gegenstrategien.

Hier finden Sie ein Interview mit dem Dresdner Publizisten Matthias Neutzner für die Freie Presse Chemnitz aus dem vergangenen Jahr, dessen Interessengemeinschaft 13. Februar das Foto oben zur Verfügung stellte, hier einen Essay für die taz zum selben Thema aus dem Vorjahr.

Und hier mehr über ein Projekt, das an die Verfolgung der Dresdner Juden im Nationalsozialismus erinnert und auch den 13. Februar aus einer anderen Perspektive beleuchtet.

 

 

Volontariatsstation Kulturressort

Das Foto (Quelle: A. Praefcke/Wikimedia) zeigt ein Schmuckstück der Ost-Moderne – einen Teil der Stadthalle Chemnitz, entworfen Ende der 1960er-Jahre von einem Kollektiv um Stadtarchitekt Rudolf Weißer.

Hier erfahren Sie mehr über einen wichtigen Leuchtturm der Region. Und hier finden Sie Beispiele meiner Arbeit im Kulturressort der Freien Presse Chemnitz.

Stadthalle

Deutschland, deine Denkmale

In Berlin und Leipzig wird über Einheits- und Freiheitsdenkmale gestritten, in Dresden über eines, das an die Rede Helmut Kohls im Dezember 1989 vor der damaligen Ruine der Frauenkirche erinnert. Der Berliner Historiker Wolfgang Wippermann liefert mit seiner Streitschrift „Denken statt denkmalen – Gegen den Denkmalwahn der Deutschen“ einen geschichtlichen Abriss zur Debatte.

Eine Rezension für die Freie Presse Chemnitz.

Troubadour der Republik

Wie der Sänger Max Raabe auftritt, würden sich viele Deutsche gerne selber sehen: ein wenig elitär, auf jeden Fall individualistisch, perfektionistisch und gelassen, schlagfertig und humorvoll. Mit seiner neuen Platte „Küssen kann man nicht alleine“ gelingt es ihm, diese Attribute aufs Schönste in die Zehnerjahre hinüberzuführen.

Hier lesen Sie meine Rezension für die Freie Presse Chemnitz. Und hier sehen Sie den Videoclip zum Titelsong.