Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis jetzt mit eigenem Wikipedia-Eintrag

Unser Lern- und Gedenkort und das ehemalige Kaßberg-Gefängnis in Chemnitz sind jetzt mit einem eigenen Eintrag auf Wikipedia vertreten. Unter dem Stichwort „Kaßberg-Gefängnis“ geht es quellenbasiert und mit zahlreichen Fotos versehen um die doppelte Diktaturgeschichte des einstigen politischen Haftorts, den Häftlingsfreikauf aus der DDR und die Gedenkstättenkonzeption. Die Ursprungsversion des Artikels hatte – selbstverständlich unter Offenlegung der Identität – unser Gedenkstättenteam gestern online gestellt. Schon nach wenigen Stunden war er geprüft und freigegeben. Die Community beteiligte sich bereits mit ersten Ergänzungen.

Der Beitrag verlinkt auf zahlreiche weitere einschlägige sogenannte Lemmata und ist umgekehrt von relevanten Einträgen wie „Chemnitz“, „Kaßberg“, „Häftlingsfreikauf“ oder „Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit“ per Link auffindbar. Eine englischsprachige Version folgt.

Die Fotos zeigen das Wikipedia-Logo und einen Teil der Bildauswahl, die aktuell im Wikipedia-Eintrag zu finden ist. – Bildnachweis: Version 1 by Nohat (concept by Paullusmagnus); Wikimedia (1), Wikipedia/Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis (7)

Den Wikipedia-Eintrag selbst finden Sie, wenn Sie hier klicken.

Schiller, Sommer 1788

Bisschen Heimatkunde – mein Wikipedia-Debüt: über die Schillershöhe bei Rudolstadt-Volkstedt, wo der Dichter den Sommer 1788 verbrachte. Rudolstadt ist der Herkunftsort seiner späteren Ehefrau Charlotte von Lengefeld und von deren Schwester Caroline von Beulwitz. In Rudolstadt begegnete Schiller am 7. September 1788 erstmals Goethe. Die Büste auf der sogenannten Schillershöhe erinnert an diesen Aufenthalt.

Den vollständigen Wikipedia-Eintrag finden Sie hier.

Und über den Sommer 1788 gibt es den schönen Spielfilm „Die geliebten Schwestern“ (Trailer) von Dominik Graf.

Bildnachweis: Ruxpert Sröpwer – mit freundlicher Genehmigung