Kostbare Fracht

Wieder einmal – nur ein paar Jahre nach dem Jahrhunderthochwasser von 1997 – tritt die Oder über ihre Ufer. Aus aktuellem Anlass ein Hinweis auf Uwe Radas Buch „Die Oder – Lebenslauf eines Flusses“, das sich Geschichte und Gegenwart einer deutsch-polnischen Landschaft zuwendet.

Und hier finden Sie meine Rezension für den Berliner Tagesspiegel.

Der raue Charme des Erzgebirges

Die DDR-Kinderfernsehserie „Spuk von draußen“ von 1987 schickte eine Arztfamilie aus Berlin in die Südprovinzen des Landes. Das Erzgebirge erscheint dort als eine Art noch nicht domestizierte Gegenwelt zur Zivilisation der Hauptstadt, geprägt von Volkskunst, Natur, Dialekt und – Spuk.

Eine DVD-Besichtigung für die Freie Presse Chemnitz.

Volontariatsstation Annaberg

Die zweitgrößte Stadt Sachsens – jedenfalls im 16. Jahrhundert: Annaberg wurde durch den Silberbergbau reich. Die Rückseite des Annaberger Bergaltars (Foto: Wikimedia) in der St. Annenkirche zeigt die Legende vom ersten Silberfund am Schreckenberg 1492 und die verschiedenen Verarbeitungsstufen vom Erzabbau bis hin zur Münzprägung.

Und hier finden Sie eine kleine Auswahl meiner Texte im Lokalen.

Annaberg

Viel Ideologie und wenig Platz für Trauer

Der Publizist Matthias Neutzner spricht im Interview (für die Freie Presse Chemnitz) über das Geschichtssymbol Dresden, rechte Aufmärsche und das schwierige Gedenken an die Zerstörung der Stadt.

„Ob die Vertreibung oder die Kriegsgefangenschaft – alle anderen Opfererzählungen der Deutschen sind kaum an einen bestimmten Ort gebunden. Beim Bombenkrieg ist das anders. Hier konzentriert sich alles auf den einen symbolischen Ort – Dresden. Deshalb versucht die Rechte, Dresden als Symbolort deutschen Leids insgesamt zu instrumentalisieren.“

Kopfhörer gegen das Vergessen

Zum 65. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau wurde gestern des Massenmords an den europäischen Juden im Nationalsozialismus gedacht. In Dresden erzählt ein Audioguide von ihrer schrittweisen Entrechtung, von Ausgrenzung, Ausplünderung und Deportation in der Stadt.

Hier finden Sie meinen Beitrag für die Freie Presse Chemnitz und hier zum Download die mp3-Dateien und einen Stadtplan.

Der Expressionismus war ihre Passion

Die Hamburger Kunsthistorikerin Rosa Schapire war eine wichtige Förderin des Expressionismus. In den Kunstsammlungen Chemnitz würdigt jetzt eine Ausstellung die von den Nazis aus Deutschland vertriebene Kunstexpertin.

Eine Kritik für die taz, gemeinsam verfasst mit Wilfried Weinke.