Lassen sich NS-Raubkunst und die Beutekunst, die die Sowjetarmee nach 1945 aus Deutschland abtransportierte, gemeinsam diskutieren? Ein Dresdner Symposium, dessen Redebeiträge jetzt in Buchform vorliegen, zeigt vor allem eines: Auch wenn es den Veranstaltern keineswegs um eine Gleichsetzung ging, ist eine Verknüpfung schon deshalb unglückselig, weil keine der beiden Debatten dadurch vorangebracht werden kann.
Eine Rezensionsnotiz für den Kulturteil der taz.