Wieder in freier Wildbahn

Nach viereinhalb Jahren im Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis in Chemnitz bin ich beruflich wieder in freier Wildbahn, jedenfalls fast, und nehme Abschied. Ich habe die Gedenkstätte in der Aufbau- und Anlaufphase sowie im Kulturhauptstadtjahr begleiten und unterstützen dürfen. Es war eine spannende und besondere Zeit mit vielen für mich wichtigen Erfahrungen und Begegnungen. Dafür sage ich recht herzlich danke!

Im Lern- und Gedenkort geht es um Erinnerung und die aktive Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte. Ich bin davon überzeugt, in einer Zeit, in der die liberale Demokratie unter Druck steht, kann man die Bedeutung eines solchen Ortes für Chemnitz und darüber hinaus nicht überschätzen. Er ist ein Stachel im Fleisch der DDR-Nostalgie und gegen autoritäre Versuchungen.

Ich bleibe den Themen des Ortes verbunden und stelle mich freiberuflich und journalistisch neuen Aufgaben und Herausforderungen. Davon demnächst mehr an dieser Stelle.

Das Symbolbild unten zeigt einen Ausstellungsbereich des Mährischen Landesmuseums in Brno/Brünn im Sommer 2011.

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