Die Stadtbibliothek Chemnitz erinnert mit einer Ausstellung an den jüdischen Chemnitzer Rechtsanwalt Hans Hartmann und seine Bibliothek. Ein Beitrag für die Freie Presse Chemnitz.
Reußens Glanz und Gloria
Das thüringische Greiz war einst die Haupt- und Residenzstadt eines souveränen Kleinstaats. Im oberen Schloss, das die Stadt zum Museum ausgebaut hat, wird jetzt an die Geschichte des Fürstentums Reuß älterer Linie erinnert.
Ein Rundgang für die Freie Presse Chemnitz.
Wenn Weltgebäude wanken
Angesichts der Ereignisse in Japan ist Kulturjournalismus gerade ziemlich unwichtig. Wichtig ist nur die Hilfe dort, und ob es gelingt, in Fukushima das Allerschlimmste doch noch abzuwenden.
Dennoch ein Versuch, sich zu dem Geschehen unter Rückgriff auf eine andere epochale Katastrophe zu verhalten. Wie das Erdbeben von Lissabon 1755 das Gottvertrauen Europas erschütterte, untergräbt Fukushima jetzt den Glauben an die Berherrschbarkeit der Technik in der modernen Welt.
Eine Wiederentdeckung des Lichts
Der Maler Fritz von Uhde war ein wichtiger Vertreter des Realismus und Impressionismus in seiner Zeit. Zum 100. Todestag erinnern das sächsische Zwickau ab Mai und schon jetzt sein Geburtsort Wolkenburg mit Ausstellungen an ihren Sohn.
Ein Rundgang für die Freie Presse Chemnitz.
Triumph des Mittelmaßes
Die Debatte um Karl-Theodor zu Guttenberg und seine anscheinend gefälschte Doktorarbeit offenbart eine erschreckende Geistfeindlichkeit in Gesellschaft und Politik.
Eine Einlassung für die Freie Presse Chemnitz.
Der Behutsame
Volker Staab, Architekt des Dresdner Albertinums und des Chemnitzer Museums Gunzenhauser, hat den großen Preis des Bundes Deutscher Architekten zugesprochen bekommen. Eine Meldung für die Freie Presse Chemnitz.
„Ich wusste jeden Morgen, wogegen ich war“
Der Kulturkanal Arte zeigt heute, 22.15 Uhr einen Mitschnitt der Dresdner Theateradaption von Uwe Tellkamps Roman „Der Turm“.
Lesen Sie hier mein Interview mit dem Regisseur Wolfgang Engel (geführt vor der Premiere im September 2010 für die Freie Presse Chemnitz) über die Endzeit der DDR, das Dresden der 1980er-Jahre und seine Theaterarbeit damals. Ein etwas älteres Porträt Wolfgang Engels, erschienen im November 2006 im Kreuzer – Das Leipziger Stadtmagazin, finden Sie hier.
Die Quellen des Protests
„Empört euch!“, fordert der Franzose Stéphane Hessel in seiner gleichnamigen Streitschrift – jetzt auch auf Deutsch. Lesen Sie hier meine Rezension für die Freie Presse Chemnitz.
Dresden, 13. Februar

Der Jahrestag der Zerstörung Dresdens durch alliierte Bomberverbände im Zweiten Weltkrieg ist ein umstrittenes Geschichtssymbol. Auch in diesem Jahr mobilisiert die extreme Rechte bundesweit für ihren „Trauermarsch“, und einmal mehr ist die demokratische Stadtöffentlichkeit uneins über mögliche Gegenstrategien.
Hier finden Sie ein Interview mit dem Dresdner Publizisten Matthias Neutzner für die Freie Presse Chemnitz aus dem vergangenen Jahr, dessen Interessengemeinschaft 13. Februar das Foto oben zur Verfügung stellte, hier einen Essay für die taz zum selben Thema aus dem Vorjahr.
Und hier mehr über ein Projekt, das an die Verfolgung der Dresdner Juden im Nationalsozialismus erinnert und auch den 13. Februar aus einer anderen Perspektive beleuchtet.
Traumfabrik oder Luftschloss?
Der Produzent Friedrich Kurz („Cats“, „Starlight Express“, „Das Phantom der Oper“) will in Dresdens Innenstadt ein Musicaltheater für 90 Millionen Euro errichten. Kritiker bezweifeln, dass das gutgehen kann.
Ein Bericht für die Freie Presse Chemnitz.